Was hat der Lockdown mit unseren Kindern gemacht?
Diese Frage stellte sich unlängst der Kinderschutzbund Nordfriesland. Mit einem Fragebogen wollte der Kinderschutzbund herausfinden, was den Kindern in der Lockdown-Phase am meisten gefehlt hat und ob es zu häuslicher Gewalt gekommen ist.

Im März diesen Jahrs wurden Kita`s und Schulen dichtgemacht und es kam die Kontaktbeschränkung. Das heißt, dass die Kinder von heute auf morgen keine sozialen Kontakte mehr hatten und es nicht mehr möglich war bereits geschlossene Freundschaften zu pflegen. Das Kinder dann einsam werden und traurig sind, ist nicht verwunderlich. Mit einer nicht repräsentativen Umfrage wollte nun der Kinderschutzbund Nordfriesland wissen, wie es den Kindern wirklich ergangen ist. Neben Gefühlswelt, Kontakten und Tagesstruktur wurden beispielsweise auch Fragen zur Verpflegung und nach Angst und Gewalt in der Familie gestellt.

Herausgekommen ist, dass den Kindern am meisten die sozialen Kontakte gefehlt haben. Kontakte an den Schulen und in den Kitas. Betreuungsangebote wurden ebenfalls stark vermisst. Zum Thema Gewalt wurde nicht direkt gefragt, aber es wurde nach schlimmem Streit zu Hause gefragt. Vier Prozent gaben an, dass es immer schlimmen Streit zu Hause gab und 48 Prozent gaben an, dass es nie Streit gegeben hat. Fehlen noch 48 Prozent. Was diese sagten, geht aus den Systemmedien leider nicht hervor. Wir Nationaldemokraten vermuten daher, dass die Antwort „manchmal“ war. Zusammengefasst gab es also bei 52 Prozent der Kinder Streit zu Hause. Das ist auch kein Wunder, wenn man auf einen Schlag eine Überdosis Familie konsumiert und aus seinem geregelten Tagesablauf herausgerissen wird. Die Dunkelziffer zur häuslichen Gewalt dürfte weitaus höher liegen, denn eine aussagekräftige Statistik gibt es zu diesem Thema nicht. Genaue Zahlen werden erst im nächsten Jahr verfügbar sein.

Zusammenfassend kann man sagen, dass man den Kindern und auch den Eltern mit dem überzogenen Lockdown keinen Gefallen getan hat. Fakt ist, es ist nichts mehr wie es war. Wann Normalität einkehrt steht in den Sternen, denn dazu äußert sich die hiesige Politik nicht.









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Mark Proch am Infostand

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